Weidepflege

Eine der Herausforderungen in Glindow ist die „Ersteinrichtung“ von Weideflächen, zumindest für unsere verwöhnten Pferdchen….

Ein Teil unserer Weiden wurde bislang wenig bis gar nicht genutzt und es haben sich Dominanzbestände aus Landreitgras, Brennessel und Kanada-Goldrute breit gemacht. Diese könnten theoretisch auch von Pferden gefressen werden und das wäre ihr Job, wenn es „Landschaftspflege-Pferde“ wären. So wie beispielsweise die Koniks in Hobrechtsfelde oder in der Döberitzer Heide.

Aber unsere Pferde wollten da bisher nicht so richtig ran und deshalb kamen über den Winter über 20 Skudden zum Einsatz, die uns bei der Ersteinrichtung der Weiden geholfen haben. Man wird sehen, wie sich diese Flächen weiter entwickeln, ich halte Euch dazu auf dem Laufenden. Aber schon jetzt konnte eine der Weiden für die Pferde geöffnet werden , welche sich auf das frische, zarte Grün gestürzt haben.

Alternativ könnte man natürlich auch – je nach technischen Möglichkeiten – Mähen oder Mulchen. Aber diese Fläche ist relativ uneben und mit einigen Gehölzen bestanden, die ich gern erhalten möchte. Für eine Mahd war es im Herbst auch schon zu spät. Mulchen wäre sicherlich als Ersteinrichtung legitim, ist jedoch aus naturschutzfachlicher Sicht nicht so wertvoll wie das „Abschöpfen“ der Biomasse. Nur bei einer gewissen Aushagerung der Flächen stellt sich eine arten- und kräuterreiche Wiese/Weide ein. Die Brennessel im ersten Bild zeigt uns jedoch, wie nährstoffreich dieser Standort ohnehin schon ist.

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