Hundsrose, Eiche & co.

Am Wochenende habe ich die Pferde dabei erwischt, wie sie an den Gehölzen geknabbert haben, die ich neulich schon beschrieben habe. Besonders beliebt war ein Strauch mit Hundsrose. Auch der Schatten der Bäume ist jetzt schon willkommen.

Im Schutz solcher dornigen Sträucher, welche durch das Anknabbern richtig verdichtet werden, können Vögel brüten und langfristig sogar Eichen aufwachsen. Denn der Eichelhäher versteckt die Eicheln bevorzugt im „Dornengestrüpp“, in dem sie am besten vor anderen Fressfeinden geschützt sind. So kann, wenn man es zulässt, eine halboffene, artenreiche Weidelandschaft entstehen.

Mehr zu diesem Thema kann man im „Praxisleitfaden für Ganzjahresbeweidung in Naturschutz und Landschaftsentwicklung“ (Bunzel-Drüke et al. 2008) nachlesen. Der Praxisleitfaden ist die Bibel der Anhänger von Weidelandschaften und kann kostenlos als PDF runtergeladen werden.

Hier eine schematische Darstellung zur Entstehung einer halboffenen Weidelandschaft:

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