Von Vögeln & Insekten

Unser Hausrotschwänzchen ist fleißig dabei seine Jungen zu füttern. Gestern konnte ich es dabei beobachten, wie es eine besonders fette Raupe zum Nest getragen hat.

Aus dieser Raupe wäre vielleicht mal ein Schmetterling geworden. Und so leicht kann man eigentlich nachvollziehen, wie alles zusammen hängt: ohne Insekten keine Vögel, keine Fledermäuse, keine Amphibien, keine….

Natürlich gibt es viele Ursachen für den Artenschwund, die sicherlich alle zusammen spielen. Die ausgeräumte Agrarlandschaft, in der jegliche Strukturen fehlen – sogar einfache Feldwege mit natürlichen Blühstreifen werden umgebrochen. Großflächig wird Gift gespritzt, was beschönigt „Pflanzenschutzmittel“ genannt wird. Klimawandel, invasive Arten die andere verdrängen wie Waschbär & co., zu aufgeräumte Gärten mit englischem Rasen und Gehölzen, die keinen Nutzen für unsere heimische Fauna haben. Bis hin zu Hauskatzen, die den Vögeln den letzten Rest geben…

Aber was kann jeder selbt tun, um der Natur ein kleines Stück wieder zurückzugeben? Vielleicht eine kleine wilde Ecke lassen, eine kleine Bienenweide anlegen. Schwalben, Mauersegler und Rotschwänzen gewähren lassen, sich an ihrem Gesang erfreuen und nicht über ihre Hinterlassenschaften ärgern. Ein einfaches Brett unter einem Schwalbennest kann schon helfen, dass man nicht „angeschissen“ wird ;-).

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