Matsch

Statt einem Winter haben wir einen ewigen November. Milde Temperaturen und Regen machen die Heustelle zur Schlammschlacht.

Im Dezember war die Heustelle so matschig, dass man nicht mehr abäppeln konnte und die Pferde im Schlamm stehen mussten. Deshalb sah ich mich gezwungen, die Heuraufen auf die Weide zu stellen. Natürlich sehr zur Freude der Pferde und Besitzer. Weil es zu weite Wege zum abäppeln waren, habe ich die Heustelle nach dem Umstellen nur abgeschleppt und die Pferdehaufen auf diese Weise verteilt.

Die Heuraufen an ihrem eigentlich zugedachten Platz
Die Heuraufen auf der Jägerwiese
Die Heuraufen auf der Fuchswiese

Die Nachteile sind jedoch, dass man die Grasnarbe schädigt, den Parasitendruck erhöht und punktuell einen hohen Nährstoffeintrag hat, der schon wie beschrieben, der Feind der Artenvielfalt auf der Weide ist. Aber vielleicht hat man auch etwas Glück und Samen aus dem Heu bereichern unsere Pferdeweiden? Dann hätte es noch einen Mehrwert, neben trockenen Hufen 🙂

Nach zweimaligen Umstellen habe ich die Heuraufen wieder dichter an den Hof geholt. Nun heißt es wieder abäppeln, aber das Problem geht natürlich wieder von vorn los. Schnell ist der Bereich um die Heuraufen matschig geworden und so habe ich sie wieder umgestellt und die Matschstelle glatt gezogen. Ich weiß aktuell nicht, wie wir weitermachen können, ohne zu viel Weidefläche zu opfern und gleichzeitig eine Schlammschacht zu vermeiden. Vielleicht müssen wir doch über Paddockplatten nachdenken. Jetzt soll ersteinmal Frost kommen, der uns hoffentlich etwas Zeit verschafft…

schon wieder Matsch…
…wieder glatt ziehen
ersteinmal trockene Hufe

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