Ein Tag auf der Pferdeweide

Wie schon vor einem Jahr habe ich Assans Leben wieder mal mit einem GPS-Gerät (Garmin etrex 10) für einen Tag (24h50min) auf der Weide verfolgt. Zur Verfügung standen zwei Weiden mit insgesamt 3,6 Hektar. Ganz im Norden in der Spitze steht der Wasserbottich, hier werden die Pferde außerdem „abgeholt“ und halten sich relativ viel zum„Ein Tag auf der Pferdeweide“ weiterlesen

Auf ewig Graukresse

Hoffnung, dass die Graukresse dieses Jahr nicht so dominant ist, gibt es nicht mehr… Vor einem Jahr gab es auf diesem Blog schon mal einen Eintrag zur Graukresse und ich habe versprochen meine Leser auf dem Laufenden zu halten. Ich gehe davon aus, dass die Graukresse vor allem von den trockenen Jahren 2018 und 2019„Auf ewig Graukresse“ weiterlesen

Wettersüchtig

Wenn man versucht zehn Pferde über den Sommer ohne Heu zu bekommen, wird man wohl zwangsläufig Wetter-App-süchtig… Direkt nach dem Aufwachen ist das Erste, was ich mache, Wetteronline checken. Wenn Regen in Aussicht ist, hebt sich meine Laune, wenn der Regen, der schon mal in Aussicht gestellt wurde, „weg ist“, verfinstert sich meine Miene. Dann„Wettersüchtig“ weiterlesen

Vegetationstransekt

Um zu dokumentieren, wie sich die Flächen in Glindow, vor allem unter den Aspekten Artenvielfalt und kräuterreiches Grünland für eine gesunde Pferdehaltung entwickeln, habe ich ein Vegetationstransekt eingerichtet. Ein Transekt ist eine Untersuchungslinie, in diesem Fall mit zehn Vegetationsaufnahmeflächen mit je 2x2m, auf einer Fläche, die von Kanada-Goldrute dominiert wird und erst Ende 2019 eingerichtet„Vegetationstransekt“ weiterlesen

Artenvielfalt für alle

Jeder kann etwas tun, um die Artenvielfalt zu erhalten, im Garten, auf dem Balkon und rund um dem Ponyhof. Besonders schön ist es, wenn man andere Menschen inspirieren kann. So haben unsere Vermieter für ihren Gartenteich ein Entenhaus gebaut, dass auch gleich von einem Stockentenpärchen angenommen wurde. Zehn Küken konnten wir zählen, die ihre ersten„Artenvielfalt für alle“ weiterlesen

Frühlings-Greiskraut

Wie alle Greiskräuter enthält auch das Frühlings-Greiskraut (Senecio vernalis) Pyrrolizidinalkaloide und ist für Pferde giftig… Nach meinem subjektiven Eindruck gibt es dieses Jahr besonders viel Frühlings-Greiskraut an Straßenrändern, Ackerstreifen, auf Brachen und sogar auf Grünland. Wo man auch hinsieht, alles ist gelb, zumindest „gefühlt“ und als Pferdehalter sieht man ja Giftpflanzen auch noch bei 130km/ha„Frühlings-Greiskraut“ weiterlesen

Magen-Darm-Strongyliden…

gehören zu den häufigsten Würmern bei Pferden und leider hatte Assan einen extrem hohen Befall. Im Dezember letzten Jahres haben wir eine Wurmkur gegeben, die klassische „Nikolaus-Entwurmung“ mit Bekämpfung der Dasselfliege. Wie bereits in einem Eintrag ausgeführt, ist mein Ziel die Wurmkurgabe auf ein notwendiges Maß zu reduzieren, um Dungkäfer und allgemein Insekten, auch als„Magen-Darm-Strongyliden…“ weiterlesen

Tagfalter Monitoring II

Der Frühling ist im vollen Gange und es wurde Zeit, endlich mit den Begehungen auf dem Tagfalter-Transekt zu beginnen… Die Vegetation ist zwar noch etwas dürftig, derzeit blühen nur wenig Arten wie beispielsweise Rote Taubnessel, Löwenzahn, Gundermann oder das Frühling-Hungerblümchen. Dennoch sind Bienen, Hummeln und Tagfalter unterwegs und ich habe gestern meine erste Begehung auf„Tagfalter Monitoring II“ weiterlesen

Neue Flächen einrichten

Eine neue Fläche zu bekommen ist Segen und Fluch zugleich. Es macht viel Arbeit, aber natürlich braucht man immer neue Flächen 😉 Wir haben seit Herbst 2019 Flächen – die brachgefallen waren – durch Beweidung mit Schafen, durch Mulchen, Schleppen, Müll absammeln und Zäune aufbauen oder erneuern urbar gemacht. Das Problem auf den brachgefallenen Weiden„Neue Flächen einrichten“ weiterlesen

Fehler

Vor fast einem Jahr habe ich in diesem Blog geschrieben, dass es Zeit wird aus eigenen Fehlern zu lernen… Ich habe viele Fehler gemacht und es ist ein Glück, weiterhin welche machen zu dürfen, denn probieren geht über studieren. Heute morgen gab es bei Radio1 eine schöne Denkpause: „Theoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie„Fehler“ weiterlesen

Nisthilfen

Künstliche Nisthilfen für Insekten, Vögel oder Fledermäuse können Lücken in unseren Ökosystemen schließen und manchen Arten helfen in unserer Kulturlandschaft zu überleben. Ein typisches Beispiel sind Rauchschwalben, die eigentlich schon immer zu einem Reiterhof dazu gehörten. Der Gesang von Rauschwalben ist für mich ein wichtiger Teil des Sommerkonzertes aus Pferdeschnauben, Hufgetrappel, Gekicher und dem Fegen„Nisthilfen“ weiterlesen

Lesesteinhaufen

Die Eiszeiten, insbesondere die Weichseleiszeit, die vor ca. 10.000 Jahren endete, haben das Nordostdeutsche Tiefland und ihre Landschaft geprägt. Neben vielen Einzelformen aus Schmelzwasserrinnen, Binnendünen, Grundmoränenplatten, Kames, vermoorten Senken oder Söllen hat uns die Eiszeit auch viele schöne Steine in allen Größen bis hin zu Findlingen aus Skandinavien mitgebracht. Auf unserer Weide haben wir auch„Lesesteinhaufen“ weiterlesen

Naturschutz auf der Pferdeweide

Wie geht das denn? Und nützt das auch den Pferden? Das aktuelle Heft der Verbandszeitschrift „Pferd & Freizeit“ der VFD widmet sich dem „Thema Pferde halten – Natur schützen“ und zeigt Wege auf, wie sich Pferdehalter ihrer Verantwortung für den Naturschutz stellen können. In guten Beiträgen werden komplexe Zusammenhänge auf den Punkt gebracht und konkrete„Naturschutz auf der Pferdeweide“ weiterlesen

Winter

Die letzten zwei Wochen hatten wir tatsächlich einen richtigen Winter, der ab morgen wahrscheinlich schon wieder vorbei ist. Ich wurde oft von Freunden und Verwandten gefragt, wie es eigentlich den Pferden geht bei diesen Temperaturen und ob wir Wasser schleppen müssen? Nein, zum Glück nicht. Unsere beheizbare Selbsttränke hat einen Temperaturfühler und heizt ab -1°„Winter“ weiterlesen

Insektensterben

„… wo Schafe weiden und Pferde für Rennen trainiert werden; und alle spenden Manna für die jubelnden Mistkäfer. Hier sind die Straßenkehrer am Werk – Käfer, die das wichtigste Amt haben, den Erdboden rein zu halten. Man kann die Vielfalt der Werkzeuge gar nicht genug bewundern, mit denen sie den Unrat bewegen, zerkleinern, formen oder„Insektensterben“ weiterlesen