Matsch

Statt einem Winter haben wir einen ewigen November. Milde Temperaturen und Regen machen die Heustelle zur Schlammschlacht. Im Dezember war die Heustelle so matschig, dass man nicht mehr abäppeln konnte und die Pferde im Schlamm stehen mussten. Deshalb sah ich mich gezwungen, die Heuraufen auf die Weide zu stellen. Natürlich sehr zur Freude der Pferde„Matsch“ weiterlesen

Fjäll-Rinder

Herzlich willkommen Lenia und Finola! Ab sofort unterstützten uns diese zwei wunderschönen Fjäll-Rind-Färsen bei der Weidepflege. Fjäll-Rinder sind eine robuste, kleinrahmige und vom Aussterben bedrohte Haustierrasse aus Schweden, die es wohl schon zur Wikingerzeit gegeben hat. Im Vergleich zur modernen Hochleistungskuh können Robustrinder auch auf kargen Weiden hinreichend Futter finden. Der Vorteil einer Mischbeweidung mit„Fjäll-Rinder“ weiterlesen

NABU Stunde der Wintervögel

Letztes Wochenende war wieder die NABU Stunde der Wintervögel, bei der ich natürlich gern mitmache. Die letzten beiden Jahre habe ich mich dafür auf die Weide gesetzt, um Vögel zu zählen und zu beobachten, aber dieses Mal hat es mir zu stark geregnet. Da habe ich mich lieber in den Bauwagen verzogen und mit einer„NABU Stunde der Wintervögel“ weiterlesen

Jahresrückblick 2022

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist wieder Zeit, sich zu besinnen, was man erreichen konnte und welche Herausforderungen man annehmen durfte. Manchmal ist man ja so in seinem Tagesgeschäft mit Büroalltag, Ponyhof, große und kleine Katastrophen, dass es einem schwer fällt, auch mal das zu sehen, was alles geklappt hat und„Jahresrückblick 2022“ weiterlesen

Mineralstoffe und Spurenelemente

Ich gebe es zu, ich bin süchtig nach Blutbildern… Von Assan natürlich 😉 Als ich ihn gekauft habe, war er in schlechtem Zustand, abgemagert, stumpfes Fell, körperlich und seelisch neben der Spur. Auf Empfehlung eines Tierarztes, wurde ein großes Blutbild erstellt, um eventuelle Mangelerscheinungen und/oder Auffälligkeiten der Leberwerte festzustellen. Seitdem lasse ich jährlich ein großes„Mineralstoffe und Spurenelemente“ weiterlesen

Friedrich

„Der Einsame Baum“ (Caspar David Friedrich 1822) In der Schule fragte mal unser Lehrer, welcher Baumart wir welchen Namen geben würden und ich sagte, ich würde eine Eiche Friedrich nennen – nachdem Maler Caspar David Friedrich (1774-1840). Ich liebte seine Gemälde und vor allem die Art, wie er alte Eichen malte. Damals wusste ich natürlich„Friedrich“ weiterlesen

Schmetterlinge

„[…] aus denen jeder Schritt Schwärme blauer, gelber und milchweißer Schmetterlinge aufstäuben lässt. […] Fast jeder dieser Weidegründe enthält einen Wasserspiegel, von Schwertlilien umkränzt, an denen Tausende kleiner Libellen wie bunte Stäbchen hängen…“ Annette von Droste-Hülshoff (1840) (Ernst Haeckel: Schmetterlinge – Mitteleuropäer, 1914, Wien) Solch eine Fülle an Insekten können wir uns nicht mehr vorstellen„Schmetterlinge“ weiterlesen

Wildtiere

Naturnahe Weiden mit Lebensraumstrukturen bieten nicht nur für Pferde eine artgerechte Haltungsform, sondern sind auch Lebensraum für Wildtiere. Und so wollte ich mal wissen, wer sich auf unseren Flächen rumtreibt und habe eine Wildkamera aufgehangen. Vor allem nachts, vor unseren Augen verborgen, schleichen beispielsweise Rehe und Füchse umher, auf der Suche nach Nahrung. Wildtiere haben„Wildtiere“ weiterlesen

Fotopunkte

Mein Ziel ist vor allem die Förderung der Artenvielfalt durch eine Umtriebsbeweidung und durch das Zurückdrängen von Dominanzbeständen der Kanada-Goldrute, Brennessel und Graukresse. Seit zwei Jahren versuche ich eine kräuter- und blütenreiche Weide zu etablieren, um mehr Artenvielfalt innerhalb der Pflanzenzusammensetzung und in der Folge natürlich auch bei Insekten, Brutvögel oder Fledermäusen zu erreichen. Da„Fotopunkte“ weiterlesen

Die Wüste lebt

Wie in dem berühmten Disney Klassiker, in dem alles zu neuem Leben erweckt wird, wenn es nach lang anhaltender Dürre regnet, so werden auch unsere Weiden wieder lebendig… Man kann es sich nicht vorstellen, dass jemals wieder etwas wächst, wenn man über die vollkommen vertrockneten Flächen geht und nur noch Heuschrecken umherspringen. Keine Blüten, keine„Die Wüste lebt“ weiterlesen

Hilfe – zu trockene Hufe

Wir erleben derzeit eine Dürre von „epischem Ausmaß“ – das hab ich im Radio gehört, nicht meine Worte, aber wohl treffend und angemessen formuliert. Gestern meldete das Weidezaungerät eine Fehlermeldung mit der Erdung, ja kein Wunder! Ich hab das Gefühl, dass man nur noch mit der Gießkanne rumläuft, um die Erdung zu wässern, Vogeltränken aufzufüllen„Hilfe – zu trockene Hufe“ weiterlesen

Dürre

Wir haben das vierte Dürrejahr in Folge und es ist bereits seit Mitte Juni alles vertrocknet auf unseren Weiden…. Hoffnung, dass es noch mal hinreichend regnet und unsere Weiden noch mal grün werden, habe ich mittlerweile nicht mehr und wir mussten schon anfangen mit Heu zuzufüttern. Bereits im Jahr 2020 war bei uns im August„Dürre“ weiterlesen

Kleine Erfolge

Es gab bereits einige Beiträge zum leidigen Thema Graukresse – aber nun auch mal was positives 🙂 Unsere Winterkoppel wird seit zwei Jahren im Sommer konsequent vor den Pferden verschont und nur 1x gemulcht, um eine geschlossene Grasnarbe wieder herzustellen, den Parasitendruck einzudämmen und vor allem die Graukresse zurückzudrängen. Mittlerweile konnte sie sichtlich eingedämmt werden„Kleine Erfolge“ weiterlesen

Mähen und Sensen

Aktuell ist wieder die Zeit, in der man nicht hinterher kommt die Zäune frei zu mähen. Wir haben sechs Flächen mit insgesamt zehn Hektar Weiden und 3,7km Zaunlänge – da ist man auf jeden Fall eine Weile unterwegs. Und da das alles nur Hobby ist, kann man das nur an den Wochenenden oder Feiertagen wie„Mähen und Sensen“ weiterlesen

Umgang mit Giftpflanzen

Wir haben auf unseren Weideflächen natürlich auch mit Giftpflanzen wie Graukresse, Kanada-Goldrute, Zypressen-Wolfsmilch, Frühlings-Greiskraut und seit neuestem auch mit Jakobs-Kreuzkraut zu tun. Eine typische Art der Trockenrasen ist Zypressen-Wolfsmilch, die wie alle Wolfsmilchgewächse Euphorbon als Giftstoff in ihrem Milchsaft enthält. Sie wird allerdings im frischen Zustand aufgrund ihres scharfen Geschmacks nicht gefressen, was ich bei„Umgang mit Giftpflanzen“ weiterlesen