Tagfalter Monitoring III

Aktuell findet man relativ viele Tagpfauenaugen auf unseren Pferdeweiden. Die Raupen konnten sich satt fressen an den zahlreichen Brennnesseln und die adulten Tiere finden jetzt noch genug Nektar an den Blüten der Kanada-Goldrute, um gestärkt in die Winterruhe zu gehen. Es hat sich also zumindest für das Tagpfauenauge gelohnt, dass ich beim Mulchen immer auch„Tagfalter Monitoring III“ weiterlesen

Fotomonitoring

Im September 2019 hab ich einige Fotos von den verschiedenen Weiden gemacht, um die Entwicklung der Flächen zu dokumentieren. Mein Oberziel für den Ponyhof Glindow ist/war die Verbindung einer artgerechten Pferdehaltung mit Naturschutz. Aber man muss dann doch sehr viele Kompromisse eingehen, immer wieder umdenken, nachjustieren, Pläne verwerfen, den Frust runterschlucken, weiter machen. Man bewegt„Fotomonitoring“ weiterlesen

Auf ewig Graukresse

Hoffnung, dass die Graukresse dieses Jahr nicht so dominant ist, gibt es nicht mehr… Vor einem Jahr gab es auf diesem Blog schon mal einen Eintrag zur Graukresse und ich habe versprochen meine Leser auf dem Laufenden zu halten. Ich gehe davon aus, dass die Graukresse vor allem von den trockenen Jahren 2018 und 2019„Auf ewig Graukresse“ weiterlesen

Naturschutz auf der Pferdeweide

Wie geht das denn? Und nützt das auch den Pferden? Das aktuelle Heft der Verbandszeitschrift „Pferd & Freizeit“ der VFD widmet sich dem „Thema Pferde halten – Natur schützen“ und zeigt Wege auf, wie sich Pferdehalter ihrer Verantwortung für den Naturschutz stellen können. In guten Beiträgen werden komplexe Zusammenhänge auf den Punkt gebracht und konkrete„Naturschutz auf der Pferdeweide“ weiterlesen

Graukresse – die Dürre-Queen

Manchmal muss ich an meinen Dozenten für Ökolandbau denken, der immer gesagt hat: Luzerne ist die Futter-Queen…. Ich hätte wirklich gern mehr Luzerne auf den Flächen in Glindow, aber stattdessen haben wir Graukresse – eine wahre Dürre-Queen! Nachdem die Mahd im Juni nicht geklappt hat und ich im Juli, als endlich der Mulcher repariert war,„Graukresse – die Dürre-Queen“ weiterlesen

Verbrannt

Eine Woche Hitze hat gereicht, um die Weiden förmlich zu „verbrennen“… Während es im April extrem trocken war, hatte es im Mai, Juni und Juli eigentlich ganz gut geregnet. Die Bilanz der ersten Jahreshälfte sind 300mm für die Station Potsdam. Das langjährige Mittel liegt bei fast 600mm im Jahr. Einen Jahresvergleich kann man natürlich erst„Verbrannt“ weiterlesen

Pioniervegetation

Offene Bodenstellen verschwinden von ganz allein, wenn man es zulässt und den Beweidungsdruck wegnimmt…. Anstatt teures Saatgut zu kaufen – so wie ich auch den Fehler gemacht habe – sollte man einfach auf die Kraft der Natur setzen und Pionier- bzw. Ruderalvegetation zulassen. In der Lichterfelder Weidelandschaft ist beispielsweise die Schaffung von offenen Bodenstellen durch„Pioniervegetation“ weiterlesen

Graukresse

Leider haben auch wir ein Graukresse-Problem…. Wie viele andere Pferdehalter auch, macht uns die massive Ausbreitung der Graukresse zu schaffen. Sie ist für Pferde giftig und gilt in Deutschland als eingebürgerter Neophyt. Das heisst Graukresse kommt eigentlich aus südlicheren Gefilden und ist mit ihren Sternhaaren bestens gegen Verdunstung geschützt. Aus diesem Grund hatte die Graukresse„Graukresse“ weiterlesen