Auf ewig Graukresse

Hoffnung, dass die Graukresse dieses Jahr nicht so dominant ist, gibt es nicht mehr… Vor einem Jahr gab es auf diesem Blog schon mal einen Eintrag zur Graukresse und ich habe versprochen meine Leser auf dem Laufenden zu halten. Ich gehe davon aus, dass die Graukresse vor allem von den trockenen Jahren 2018 und 2019„Auf ewig Graukresse“ weiterlesen

Wettersüchtig

Wenn man versucht zehn Pferde über den Sommer ohne Heu zu bekommen, wird man wohl zwangsläufig Wetter-App-süchtig… Direkt nach dem Aufwachen ist das Erste, was ich mache, Wetteronline checken. Wenn Regen in Aussicht ist, hebt sich meine Laune, wenn der Regen, der schon mal in Aussicht gestellt wurde, „weg ist“, verfinstert sich meine Miene. Dann„Wettersüchtig“ weiterlesen

Vegetationstransekt

Um zu dokumentieren, wie sich die Flächen in Glindow, vor allem unter den Aspekten Artenvielfalt und kräuterreiches Grünland für eine gesunde Pferdehaltung entwickeln, habe ich ein Vegetationstransekt eingerichtet. Ein Transekt ist eine Untersuchungslinie, in diesem Fall mit zehn Vegetationsaufnahmeflächen mit je 2x2m, auf einer Fläche, die von Kanada-Goldrute dominiert wird und erst Ende 2019 eingerichtet„Vegetationstransekt“ weiterlesen

Neue Flächen einrichten

Eine neue Fläche zu bekommen ist Segen und Fluch zugleich. Es macht viel Arbeit, aber natürlich braucht man immer neue Flächen 😉 Wir haben seit Herbst 2019 Flächen – die brachgefallen waren – durch Beweidung mit Schafen, durch Mulchen, Schleppen, Müll absammeln und Zäune aufbauen oder erneuern urbar gemacht. Das Problem auf den brachgefallenen Weiden„Neue Flächen einrichten“ weiterlesen

Naturschutz auf der Pferdeweide

Wie geht das denn? Und nützt das auch den Pferden? Das aktuelle Heft der Verbandszeitschrift „Pferd & Freizeit“ der VFD widmet sich dem „Thema Pferde halten – Natur schützen“ und zeigt Wege auf, wie sich Pferdehalter ihrer Verantwortung für den Naturschutz stellen können. In guten Beiträgen werden komplexe Zusammenhänge auf den Punkt gebracht und konkrete„Naturschutz auf der Pferdeweide“ weiterlesen

Jahresrückblick 2020

Ein Jahr Ponyhof Glindow – Zeit für ein kleines Resümee und ein großes Dankeschön. Das erste Jahr für das Projekt „Ponyhof Glindow – Artenvielfalt auf der Weide“ neigt sich dem Ende und ich will versuchen, eine Bilanz zu ziehen, was wir bisher erreicht haben. Dabei stand zunächst die Optimierung der Infrastruktur und das allgemeine Verschönern„Jahresrückblick 2020“ weiterlesen

Wurmkur

Unsere Pferde haben heute ihre „klassische Nikolaus-Entwurmung“ bekommen… Aus Naturschutzgründen möchte ich unsere Pferde nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich entwurmen. Ob wir dabei alles richtig machen, weiß ich auch noch nicht. Aktuell kann ich nur beschreiben, welchen Weg wir dabei beschreiten. Um das Grundwasser und den Boden nicht zu belasten„Wurmkur“ weiterlesen

Fotopunkte II

Neben dem Vegetations- und Tagfaltertransekt habe ich letztes Jahr im Herbst ein paar Fotopunkte eingerichtet. Im Folgenden möchte ich zwei davon zeigen und beschreiben, was auf diesen Flächen in punkto Weidepflege passiert ist. Der Fotopunkt ist auf einem Hochstand auf unserer „Jägerwiese“ mit Blick auf die „Fuchswiese“ entstanden. Auf der Fuchswiese ist ein Fuchsbau –„Fotopunkte II“ weiterlesen

Wilde Ecken

Auch mal was stehen lassen für die Insekten – das ist gar nicht so leicht…. Man möchte es ja gern sauber und ordentlich haben und wenn man schon mulcht, ist natürlich der Impuls da, gleich die ganze Fläche zu putzen. Aber ich konnte mich zusammenreißen und einen ca. 20m breiten Streifen stehen lassen. Hier haben„Wilde Ecken“ weiterlesen

Graukresse – die Dürre-Queen

Manchmal muss ich an meinen Dozenten für Ökolandbau denken, der immer gesagt hat: Luzerne ist die Futter-Queen…. Ich hätte wirklich gern mehr Luzerne auf den Flächen in Glindow, aber stattdessen haben wir Graukresse – eine wahre Dürre-Queen! Nachdem die Mahd im Juni nicht geklappt hat und ich im Juli, als endlich der Mulcher repariert war,„Graukresse – die Dürre-Queen“ weiterlesen

Verbrannt

Eine Woche Hitze hat gereicht, um die Weiden förmlich zu „verbrennen“… Während es im April extrem trocken war, hatte es im Mai, Juni und Juli eigentlich ganz gut geregnet. Die Bilanz der ersten Jahreshälfte sind 300mm für die Station Potsdam. Das langjährige Mittel liegt bei fast 600mm im Jahr. Einen Jahresvergleich kann man natürlich erst„Verbrannt“ weiterlesen

Fotopunkte

Für die Dokumentation der Entwicklung der Flächen habe ich, neben einem Vegetationstransekt auch Fotopunkte angelegt… Hier möchte ich einen dieser Fotopunkte vorstellen: Dabei handelt es sich um eine Fläche, die erst 2019 für die Beweidung von meinem Vorgänger eingezäunt und durch Mulchen „erst eingerichtet“ wurde. Sie wird von Kanada-Goldrute, Rainfarn und im hinteren Teil von„Fotopunkte“ weiterlesen

Pioniervegetation

Offene Bodenstellen verschwinden von ganz allein, wenn man es zulässt und den Beweidungsdruck wegnimmt…. Anstatt teures Saatgut zu kaufen – so wie ich auch den Fehler gemacht habe – sollte man einfach auf die Kraft der Natur setzen und Pionier- bzw. Ruderalvegetation zulassen. In der Lichterfelder Weidelandschaft ist beispielsweise die Schaffung von offenen Bodenstellen durch„Pioniervegetation“ weiterlesen

Mulchen

Ich bin nun wirklich kein Fan vom Mulchen, aber aktuell geht es leider nicht anders…. Beim Mulchen werden zum Einen Insekten, deren Überwinterungsstadien, Vogelnester, Kleinsäuger, Reptilien etc. mitgeschreddert und zum Anderen bleibt die Biomasse als Streuschicht liegen. Das bedeutet, dass die ohnehin schon zu nährstoffreichen Flächen zusätzlich gedüngt werden. Von Artenvielfalt ist man also noch„Mulchen“ weiterlesen

Kanada-Goldrute

…. blüht zwar hübsch gelb und ist eine gute Bienenweide, aber leider auch ein invasiver Neophyt, der artenarme Dominanzbestände ausbildet. Und wir haben leider ziemlich viel davon. Zum Einen ist Kanada-Goldrute in Massen kein vernünftiges Pferdefutter, wird von den Pferden auch kaum verbissen und raubt Futterpflanzen den Platz. Zum Anderen breitet sie sich immer weiter„Kanada-Goldrute“ weiterlesen